Persönliche Angaben
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Ubuntu ist eine Linux-Distribution, die auf Debian basiert. Die Entwickler verfolgen mit Ubuntu das Ziel, ein einfach zu installierendes und leicht zu bedienendes Betriebssystem mit aufeinander abgestimmter Software zu schaffen. Dies soll unter anderem dadurch erreicht werden, dass für jede Aufgabe genau ein Programm zur Verfügung gestellt wird. Das Projekt wird vom Unternehmen Canonical Ltd. gesponsert, das vom südafrikanischen Unternehmer Mark Shuttleworth gegründet wurde. Ubuntu konnte seit dem Erscheinen der ersten Version im Oktober 2004 seine Bekanntheit stetig steigern und ist heute eine der meistgenutzten Linux-Distributionen.Ubuntu und dessen Community - insbesondere im deutschsprachigen Raum - manifestiert meiner Ansicht nach die Menschlichkeit am deutlichsten; vor allem im Vergleich zu andern Distributions-Gemeinschaften. Der Respekt vor den Einsteigern ist gegeben und wird gelebt. Das ist auch notwendig, denn schliesslich ist Ubuntu eine typische Einsteiger-Distribution.
Der Begriff Ubuntu kommt aus den Sprachen der afrikanischen Völker Zulu und Xhosa und steht für Menschlichkeit und Gemeinsinn, aber auch für den Glauben an ein universelles Band des Teilens, das alles Menschliche verbindet. Auch im System selbst sind Anspielungen auf Afrika zu finden, etwa das Geräusch einer Buschtrommel bei der Anmeldung oder die braune, an eine Savanne erinnernde Farbgebung. Alle Entwickler müssen zudem den Code of Conduct unterzeichnen, mit dem sie sich verpflichten, den Grundsatz der Menschlichkeit (dort näher ausgeführt als Freundlichkeit, Respekt voreinander, Rücksicht, Teamarbeit und ähnliches) sowohl bei der Entwicklung und der Kommunikation untereinander als auch bei dem Umgang mit den Benutzern einzuhalten. Deshalb werden in Foren und Mailinglisten von Ubuntu auch typische Anfängerfragen in der Regel geduldig und freundlich beantwortet.
Gemeinsam mit Freunden aus der Tux-Community veranstalten wir in unregelmässigen Abständen Ubuntu-Partys, an denen wir "umsteigewilligen" Benutzern Ubuntu etwas näher bringen wollen. Wir beantworten gerne fragen, helfen bei der Installation und unterstützen die Benutzer bei der Installation auf exotischer Hardware.
Auf der grössten Community-Plattform im deutschsprachigen Raum - ubuntuusers.de - bin ich Mitglied im Ikhaya-Team, welches zuständig für die Neuigkeiten rund um Ubuntu und für den Planeten ist.
Ich bin Mitglied im Ubuntu-Swiss-Team und stehe punktuell für die Gemeinschaft zur Verfügung. Zusammen mit weiteren Mitgliedern versende ich CDs / DVDs und wirke an Meetings, Ausstellungen, Messen und Partys mit.
DeimHart ist ein gemeinsames Projekt, das ich mit Dirk Deimeke zusammen gestartet habe. Der Name DeimHart setzt sich aus unseren beiden Familiennamen Deimeke und Hanhart zusammen. Wir produzieren einmal monatlich eine Folge zum Anhören (Podcast) und liefern zwischendurch kurze ShortCasts zu einem bestimmten Thema. Den Fokus richten wir bei DeimHart auf Linux, OpenSource und auf unsere moderne Gesellschaft mit seinen Herausforderungen.
RadioTux ist ein freies Radio, das über das Internet und teilweise über UKW verbreitet wird. Seit einem Jahr wirke ich beim Team von RadioTux als Redaktor mit und liefere ab und zu eine Beitrag oder ein Magazin. Soweit es meine Freizeit zulässt, beteilige ich mich an jenen Veranstaltungen, an denen RadioTux direkt und live berichtet (beispielsweise die Linux-Tage in Chemnitz). Wöchentlich spreche ich den Ubuntu-Wochenrückblick von ubuntuusers.de in einer Zusammenfassung für RadioTux.
Auch die Blogbibliothek habe ich mit Freunden zusammen aufgebaut. In jenem Team bin ich für die Technik verantwortlich. Auf einem Ubuntu-Server habe ich das CMS und das Frontend für das Projekt entwickelt und pflege es noch immer. Die Blogbibliothek versteht sich als Plattform für besonders herausragende Texte aus der deutschsprachigen Blogosphäre.
yoda.ch ist ein Projekt, das ich zurzeit nicht mehr aktiv pflege. Es ist ein Blog, dessen Software ich einst selbst geschrieben habe. Die Themen faszinieren mich noch immer, aber die Aktivitäten in der Community lassen mir kaum noch Zeit, um mich um jenes Blog zu kümmern. Vielleicht werde ich eines Tages wieder mehr Ressourcen zur Verfügung haben, um wieder Texte für jenes Blog zu entwerfen.
Ich lese sehr gerne, auch oder vorallem Fachbücher. Deswegen habe ich eine kleine Datenbank mit den wichtigsten Büchern, die ich besitze, bereitgestellt.
Die wenigen, völlig unprofessionellen Bilder, welche ich schiesse, habe ich ebenfalls in einer kleinen, selbstgezimmerten Datenbank bereitgestellt.
OpenSource-Software und die Gemeinschaft der Nutzer und Programmierer fasziniert mich. Ich halte es für grundlegend wichtig, dass Wissen (und damit auch der Quellcode einer Applikation oder eines Systems) frei verfügbar ist und nicht in ein Kerker von Lizenzvereinbarungen gesteckt wird. Wissen kann sich nur dann ausdehnen, wenn sich sich keine Hindernisse (ClosedSource) in den Weg stellen.
Ich bin kein Programmierer, sehe aber auch als Nutzer Vorteile, wenn ich quelloffene Software einsetze. Die Gemeinschaft der Entwickler und Programmierer ist in der Regel so gross, dass Fehler rasch und zielgerichtet behoben werden. In der Regel ist quelloffene Software beim Entdecken einer Sicherheitslücke rascher gefixt als kommerzielle Software. Weiter kann ich jederzeit einen Programmierer beauftragen, für mich eine speziell abgewandelte Version einer OpenSource-Software zu entwickeln. Ich muss lediglich dafür besorgt sein, dass die Abwandlung der ganzen Gemeinschaft quelloffen zur Verfügung steht.
Quelloffene Software ist oft sehr gut dokumentiert - Ausnahmen bestätigen die Regel. Ausserdem gibt es zu jeder OpenSource-Software Beiträge in Foren, Blogs und anderen frei zugänglichen Dokumenten im WWW. So finde ich also zu (fast) allen Herausforderungen eine Lösung.
Bei meiner Arbeit setze ich mehrere Linux-Server ein. Die meisten davon sind Ubuntu-Server und laufen noch immer sauber und stabil mit Hardy (Ubuntu 8.04). Ich nutze die Server unter anderem als Proxy-Server, Web- und Mailserver sowie als Applikations- und Entwicklungsserver. Ebenso nutze ich die Funktionalität, per Samba und Winbind eine Windows-Domäne einzubinden. Die Verbindung zu anderen Architekturen ausserhalb der freien Software ist problemlos möglich.
OpenSource-Software ist in aller Regel kostenlos. Grundsätzlich ist das aber nicht gegeben. Wichtig ist, dass der Quellcode frei verfügbar ist, so dass jeder Programmierer das Programm verstehen und allenfalls verbessern oder ergänzen kann. Der Quellcode - und damit auch das jeweilige Programm - gehört also sozusagen der Gemeinschaft.
Ich selbst nutze OpenSource-Software nicht deshalb, weil sie nichts kostet, sondern weil ich mich als Teil eines Ganzen verstehe und daran - wenn auch nur als Nutzer und Verfechter der Community - teilhaben will. Wissen kann sich ausdehnen und damit auch die Gemeinschaft. Letztlich geht es darum, dass Wissen nicht ein exklusives Besitztum sein kann, sondern der Gemeinschaft gehören sollte.
Falls Fragen, Bemerkungen oder Anliegen aus der Community, aber auch von "Einzelkämpfer" oder Institutionen auftauchen, wenn Sie Hilfe brauchen, zögern Sie nicht, mit mir in Verbindung zu treten. Die Angaben zur Kontaktaufnahme finden Sie ganz oben oder nutzen Sie das nachstehende Formular.